Full Tilt Boss Ray Bitar in New York verhaftet
Vor einem Jahr gingen bei Full Tilt Poker die Lichter aus, nun endlich ist Boss Raymond Bitar sicher hinter Schloss und Riegel verwahrt! Genauer gesagt hat ihn die New Yorker Polizei am gestrigen Montag den 2. Juni bei seiner Ankunft am John F. Kennedy International Airport verhaftet.Verantworten muss sich der Full Tilt CEO nun vor einem Gericht in Manhatten. Die von der US-Staatsanwaltschaft vorgebrachten Anschuldigungen beinhalten die Punkte Betrug, Geldwäsche, generelle Verstöße gegen den Unlawful Internet Gambling Enforcement Act, Steuerhinterziehung und noch einiges mehr. Gesprochen wird von einer Schadenssumme von 350 Millionen Dollar.
Ray Bitar drohen bei diesen Anklagepunkten bis zu 145 Jahre Gefängnis!
Dieser gibt aber in einem ersten Statement an, freiwillig in die USA gekommen zu sein. Dass er den Ärger vieler Leute verstehen kann und sich seiner Verantwortung stellen will: “I returned voluntarily to the U.S. from Full Tilt’s headquarters in Ireland to face the charges against me. I know that a lot of people are very angry at me. I understand why. Full Tilt should never have gotten into a position where it could not repay player funds.”
Weiter behauptet Bitar, dass alles in Ordnung gebracht wird und eine Übernahme von Full Tilt durch PokerStars nicht mehr fern ist: “For the last 15 months, I have worked hard on possible solutions to get the players repaid. Returning today is part of that process. I believe we are near the end of a very long road, and I will continue to do whatever is required to get the players repaid, and I hope that it will happen soon.”
Bleibt abzuwarten, ob der zuständige Richter das genau so sieht. Falls nicht sollte sich Ray Bitar wohl auf einen längeren Gefängnisaufenthalt einrichten.

